Der Mangel an elementarer Versorgung zwingt viele Kinder zum täglichen Überlebenskampf.
Sie haben keinerlei Perspektiven für eine andere, bessere, lebenswerte Zukunft.
Sie müssen aus diesem Elend herausgeholt werden !
Genau das will Kinder ohne Grenzen e. V. mit seinem ganzheitlichen Konzept erreichen.
Nicht nur ein Dach über dem Kopf
Wir werden Schullandheime außerhalb der sozialen Brennpunkte errichten, die den Kindern ein Zuhause, Schutz vor Grausamkeit, Ausbeutung und Kriminalität bieten werden - somit die Basis für einen Neuanfang bilden.
Wir beobachten seit Jahrzehnten, dass der Rückfall bzw. der Einstieg in kriminelle Kreise für die Kinder und Jugendlichen allzu leicht bzw. zu verlockend ist. Daher ist es unumgänglich, dass unsere Schullandheime -im Gegensatz zu anderen Projekten- außerhalb von besagten Gebieten erbaut werden.
Die Gebäude werden europäischem Standard entsprechen, d. h. also z. B. fließend kaltes und warmes Wasser und Strom - für viele der Kinder unvorstellbar! Solaranlagen sollen für ökologisch erzeugte Energie sorgen.
Hier sehen Sie den Grundriss eines unserer geplanten Schullandheime:
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| All rights reserved - children without frontiers - Kinder ohne Grenzen e. V. |
Gesunde Ernährung
Ebenso wird für eine gesunde und ausgewogene Ernährung der Kinder gesorgt. Das wird für die meisten von ihnen schon einen großen Lernprozeß bedeuten.
Durch diese zwei Punkte ist zunächst einmal der Grundstein für ein menschenwürdiges Leben gelegt.
Krankenstationen
Integrierte Krankenstationen werden die medizinische Versorgung der Kinder sichern.
Dadurch ist aber auch die Aufnahme und Pflege chronisch Erkrankter möglich. Sie sind somit wieder Teil der Gemeinschaft und nicht mehr der Ausgrenzung ausgeliefert, wie es im Leben in den Slums oft der Fall ist.
Von klein bis groß
Es werden Kinder unterschiedlichen Alters (1-18 Jahre) in unseren Schullandheimen leben.
Wie in unseren deutschen Kindertagesstätten zu beobachten ist, hat das eine aüßerst positive Auswirkung auf das Sozialverhalten. Ohne großes Zutun lernen die Kleinen von den Großen, gegenseitiges Helfen und Verantwortungsbewüßtsein füreinander.
Betreuung
Umsorgt, betreut und unterstützt werden die Kinder hauptsächlich von engagierten, einheimischen Mitarbeitern. Sie werden von pädagogisch geschultem Personal ausgewählt und geleitet.
Sie sollen auch für die Erhaltung des traditionellen und kulturellen Wissens sorgen.
Es werden Arbeitsplätze geschaffen, die eine Betreuung rund um die Uhr gewährleisten.
Gemeinschaft
Das Leben in der Gemeinschaft sowie die Arbeit der Betreuer garantieren das Erlernen von sozialer Verantwortung und den respektvollen Umgang mit anderen Menschen.
Diese Umgebung soll einen Ort voller Verständnis, Vertrauen und Geborgenheit schaffen -
eben ein Zuhause !
Schule
In den Unterrichtsräumen werden die älteren Kinder eine schulische Ausbildung erhalten.
Bildung ist ein hohes Gut und auch Voraussetzung für die Chance, später in ein selbstbestimmtes Leben finden zu können.
Gewächshäuser und Ackerflächen
Die Gewächshäuser auf dem Gelände der Schullandheime sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der Projekte. Sie ermöglichen ganzjährig mehrere Ernten sowie zusätzlich die Anzucht von Setzlingen. Es sollen Gemüse und Früchte gezogen werden.
Ebenso von großer Bedeutung sind die angegliederten Ackerflächen.
Nach dem Prinzip des kontrolliert-ökologischen Landbaus werden verschiedene Getreidesorten angepflanzt. Die Bewirtschaftung wird letztlich von Einheimischen übernommen. Hierdurch werden ebenfalls Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt.
Refinanzierung
Vorrangig ist dabei nicht nur die Deckung des Eigenbedarfs mit Nahrungsmitteln.
Es sollen Überschüsse erwirtschaftet werden, die durch den Verkauf auf dem regionalen Markt der Refinanzierung bzw. Erweiterung der Schullandheime und Projekte dienen.
Die Kinder können schon von klein auf miterleben, wie man Nahrungsmittel anbaut und sich damit selbst versorgen kann.Sie erlernen quasi nebenbei viel Grundlagenwissen über Gemüse- und Getreidesorten, ökologische Landwirtschaft, wirtschaftliches Handeln und verantwortlichen Umgang mit Natur und Ressourcen.
Ausbildung
Die Heranwachsenden erhalten neben der schulischen Ausbildung die Möglichkeit, einen landwirtschaftlichen bzw. landwirtschaftlich technischen Beruf zu erlernen.
Auf lange Sicht sollen auch die Voraussetzungen für die Ausbildung in sozial-pädagogischen Berufen geschaffen werden.
Mit unseren Projekten werden wir für viele Kinder die Voraussetzungen für einen Start in ein besseres, menschenwürdiges, selbständiges Leben mit Zukunftsperspektiven schaffen.
Natürlich sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen !
Ohne Ihre Spenden wird eine Finanzierung der Projekte schwierig bzw. unmöglich.
Helfen Sie den notleidenden Kindern !
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